Hauptberuflich oder nebenberuflich in die Selbstständigkeit?

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Was ist der richtige Weg?

Wer beabsichtigt, sich selbstständig zu machen, der muss sich zuvor genau überlegen, ob er tatsächlich seinen Hauptjob mit dem er bislang sein Geld verdient hat aufgeben möchte. Die Risiken einer Selbstständigkeit sind nicht zu unterschätzen und müssen deswegen zuvor sehr genau analysiert werden. In der Vorbereitung - so heißt es - liegen 80 % des Erfolges. Besonders wichtig ist, dass die Liquidität gesichert ist. Nur wer genügend finanzielle Reserven besitzt, kann den Sprung in`s kalte Wasser wagen. Nicht immer laufen die Geschäfte so wie man sich das am Anfang vorstellt und es muss gewährleistet sein, dass man eine monetäre Durststrecke ohne größere Probleme meistern kann. Es ist wichtig, alle anfallenden Kosten genauestens aufzulisten und in die Berechnung einzubeziehen. Wer hier den einen oder anderen Posten unter den Tisch fallen lässt erlebt später eine böse Überraschung. Stimmt der Finanzierungsplan unter Beachtung aller Eventualitäten, hat man einen ganz wichtigen Eckpfeiler einer erfolgreichen Selbstständigkeit gesetzt. Dennoch ist es nicht leicht, für diesen Schritt einen festen Arbeitsplatz mit geregeltem Einkommen aufzugeben. Natürlich ist es angenehm, sein eigener Chef zu sein aber dafür setzt man sich auch einem hohen Risiko und vielen Unwägbarkeiten aus. Ein Gesundheitscheck bevor man sich hauptberuflich selbstständig macht ist unerlässlich. Nur wer körperlich absolut fit ist kann es wagen, den bestehenden Arbeitsvertrag zu kündigen.

Wer eine Familie mit Kindern zu versorgen hat, sollte so einen Schritt tatsächlich gründlich überlegen. Man gibt ein sicheres monatliches Einkommen und damit die finanzielle Unabhängigkeit auf. Fortan muss man jeden Monat darum bangen, dass man den gewohnten Lebensstandard halten kann und das Überleben der Familie gesichert ist. Der Druck kann hier schon recht groß werden. Die Alternative dazu, einen festen Arbeitsplatz aufzugeben ist es, sich nebenberuflich selbstständig zu machen. Der Hautjob bleibt bestehen und man führt das Gewerbe zusätzlich. Natürlich muss man dafür zuvor die Zustimmung des Arbeitgebers einholen aber ansonsten ist die nebenberufliche Selbstständigkeit eine echte Chance, die Geschäftsidee ganz langsam auf- und auszubauen. Man muss zwar bereit sein, die Zeit, die man sonst als Freizeit nutzen würde, in das eigene Unternehmen zu investieren, aber so kann man finanziell unabhängig agieren, weil das Einkommen der Familie gesichert bleibt. Auch die nebenberufliche Selbstständigkeit kann sich bei entsprechendem Engagement durchaus sehr erfolgreich entwickeln. Wenn das der Fall ist, kann man später immer noch in die hauptberufliche Selbstständigkeit wechseln. Wenn es soweit ist hat man aber schon eine solide Grundlage geschaffen und ist dann endgültig sein eigener Chef. Wer also nicht ganz so wagemutig ist, der sollte sich vielleicht für die Gründung einer nebenberuflichen Existenz entscheiden und derjenige, der wirklich alle Risiken genau gecheckt hat und sich seiner Sache ganz sicher ist, der steigt direkt mit allen Konsequenzen in die hauptberufliche Selbstständigkeit ein. Beide Varianten sind Erfolg versprechend wenn der Existenzgründer sich gut vorbereitet und mit seiner Geschäftsidee überzeugen kann.



Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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