Wann gründen? Besser spät als nie!

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Wer die Motivation verspürt zu gründen, sollte nicht zögern - mit Herzblut lässt es sich am besten gründen

Selbstständig zu sein - das verspricht eigenständiges Arbeiten nach eigenen Ideen und ohne irgendwelche Anweisungen von mehr oder weniger kompetenten Vorgesetzten entgegenzunehmen. Das klingt schon sehr verlockend. Wer möchte das nicht? Eigene Ideen umsetzen und ein Geschäftslokal oder ein Restaurant nach ganz persönlichen Vorstellungen einrichten - das reizt ganz enorm. Man kann kreativ tätig sein, muss Entscheidungen treffen und letztendlich auch für diese ganz allein die Verantwortung übernehmen. Wenn man sehr lange in einem abhängigen Arbeitsverhältnis gestanden hat, dann sehnt man sich irgendwann danach, selbstständig und auf eigene Rechnung zu arbeiten. Egal in welchem Zweig man tätig werden möchte, Möglichkeiten gibt es hier eine ganze Menge und man kann durchaus erfolgreich tätig sein. Dazu muss man auch nicht zwingend sehr jung sein. Gerade die ältere Generation, die bereits viele Erfahrungen im Arbeitsalltag sammeln konnte, ist eigentlich prädestiniert dafür, sich den Traum der Selbstständigkeit zu erfüllen.

Häufig stellt sich auch erst in späteren Jahren heraus, dass man in einem bestimmten Bereich besondere Talente entfaltet, die erst einige Zeit brauchten um zum Leben erweckt zu werden. Wer vor zwanzig oder mehr Jahren eine Ausbildung in einem bestimmten Bereich absolviert hat, der stellt vielleicht erst viel später fest, dass er kreative Talente besitzt, die er sehr gerne zum Beruf gemacht hätte. Das kann im handwerklichen Bereich sein aber auch künstlerische Tätigkeiten sind hier denkbar. Manch einer beginnt auch noch sehr spät mit einem Studium. So lässt sich auch ein Unternehmen noch mit zunehmendem Alter aufbauen. Die gemachten Erfahrungen kommen einem dabei sicherlich zugute. Warum sollte man das nicht ausnutzen? Nur Mut. Kreative Ideen sind dazu da, in die Tat umgesetzt zu werden und das ist keinesfalls altersabhängig. Träume müssen gelebt werden und so ist es sicherlich richtig, den Schritt in die Selbstständigkeit zu tun wenn man das entsprechende Interesse daran hat - auch wenn man sich nicht mehr zur Jugend zählen kann. Wer also eine reizvolle Geschäftsidee hat und den Traum der Selbstständigkeit leben möchte sollte sich keinesfalls dauerhaft davon abhalten lassen. Hier ist auch wieder ein wenig Mut gefragt, aber ohne denselben kommt man als Unternehmerin ohnehin nicht weit - das ist selbstverständliche keine Frage des Alters. Die Bedingungen sind für Alt und Jung dieselben - wichtig ist die Freude an der Tätigkeit und die Bereitschaft, sich voll und ganz für das Unternehmen einzusetzen. Wer lange genug weisungsgebunden tätig war kann dies vielleicht sogar noch besser gewährleisten als die jüngeren Unternehmerinnen, die nicht so lange in einem beruflichen Abhängigkeitsverhältnis gestanden haben. Wer spät gründet, gründet sicherlich mit ganzem Herzen und genügend Herzblut ist eine der besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche geschäftliche Tätigkeit. So bleibt festzustellen: Besser spät als nie!



Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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