Nach einer erfolgreichen Bauchdeckenstraffung erscheint der Bauch wieder flach und die Haut liegt straff über dem Bindegewebe. Jedoch kann auch operativ gestraffte Haut mit der Zeit wieder erschlaffen. Bis dahin vergehen jedoch in der Regel mehrere Jahre. Fettarme Ernährung sowie regelmäßiger Sport können einer erneuten Erschlaffung der Bauchdecke entgegenwirken. Starke Gewichtsschwankungen verschlechtern hingegen das Ergebnis der Abdominoplastik. Von einer erneuten Bauchdeckenstraffung raten die meisten Ärzte ab.
Neben der Durchführung einer kompletten Bauchdeckenstraffung existiert die Möglichkeit einer Modifizierten Bauchdeckenstraffung oder einer Miniabdominalplastik (teilweise Bauchdeckenstraffung). Bei der Modifizierten Bauchdeckenstraffung ist der Schnitt am Unterbauch etwa 10-15cm kleiner als bei der kompletten Operation. Der Chirurg kann mit diesem Eingriff die Bauchdecke bis zum Nabelbereich straffen. Er eignet sich für Patienten mit erschlaffter Bauchdecke im Nabelbereich und Fettüberschüssen im Unterbauch.
Die Miniabdominalplastik wird hingegen überwiegend bei Patienten durchgeführt, bei denen sich Fettpolster im unteren Bauchbereich angesetzt haben. Der Schnitt bei der Miniabdominalplastik ist wesentlich kleiner und der Eingriff dauert in der Regel nicht länger als eine Stunde. Der Arzt kann durch diesen Eingriff die erschlaffte Muskulatur im Unterbauch korrigieren. Die Miniabdominalplastik kann in einigen Zentren mittlerweile auch endoskopisch durchgeführt werden, sodass gar kein Bauchschnitt mehr notwendig ist. Bei dieser Art der Bauchdeckenstraffung kann jedoch keine überschüssige Haut entfernt werden.