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Bauchdeckenstraffung - Funktionsweise


Wie funktioniert eine Bauchdeckenstraffung?

Eine Bauchdeckenstraffung ist ein operativer Eingriff, der den Organismus der Betroffenen stark belastet. Überschüssiges Hautgewebe sowie Fettgewebe werden weg geschnitten und die Haut wird straff gezogen. Die Abdominoplastik wird im Normalfall in Vollnarkose durchgeführt. Zu Beginn der Operation wird ein langer Hautschnitt gesetzt, der knapp oberhalb der Schambehaarung verlaufend vom einen zum anderen vorderen Beckenknochen reicht. Zudem wird der Bauchnabel mit einem kleinen runden Schnitt vom umliegenden Gewebe befreit. Anschließend wird die Haut der Bauchdecke bis zum Rippenrand abgehoben, um die Bauchmuskulatur freizulegen. Die geraden Bauchmuskeln werden in der Mitte zusammengeführt und so gestrafft und in einer neuen Position befestigt. So kann eine festere Bauchwand mit einer schmaleren Taille modelliert werden. Das freigelegte Hautareal wird nach unter gezogen, wobei überschüssiges Gewebe entfernt wird. Die Operationswunde wird in mehreren Schichten vernäht.

Im Anschluss wird durch einen kleinen Schnitt eine kleine Öffnung gebildet, in der der Bauchnabel seinen neuen Platz erhält. Nach dem Wundverschluss werden unter der Haut Drainagen platziert, die das Abfließen des Wundsekrets erleichtern sollen. Die Operation dauert etwa ein bis drei Stunden. Die Patienten sollten einen Krankenhausaufenthalt von ein bis vier Tagen einplanen. Die Straffung der Bauchdecke wird heute häufig mit einer Fettabsaugung kombiniert. Soll eine große Fettschürze entfernt werden, kann der Eingriff auch mehr Zeit in Anspruch nehmen und die betroffenen werden bis zu zehn Tage zur Nachbehandlung in eine Klinik aufgenommen.

Was muss vor einer Durchführung einer Bauchdeckenstraffung beachtet werden?

Für die Durchführung einer Bauchdeckenstraffung sollten sich die Patienten etwa 14 Tage frei nehmen, damit die Operation sowie die Nachbehandlung möglichst stressfrei ablaufen können. Die Patienten sollten, wie vor jeder anderen Operation, gesund sein. Erste sportliche Betätigungen sollten frühestens zwei Wochen nach dem Eingriff wieder aufgenommen werden. Dabei sollten die Patienten zunächst mit leichten Sportarten, wie Radfahren oder Schwimmen, anfangen. Nach etwa sechs Wochen können die Patenten wieder Joggen, mit Krafttraining sollte nach frühestens 10 Wochen wieder begonnen werden. Daneben wird das Tragen einer Miederwäsche für mindestens sechs Wochen empfohlen, um das noch schwache Gewebe zu stützen. Nach der Durchführung einer Bauchdeckenstraffung kann es bis zu drei Monaten dauern, bis die Patienten wieder voll belastbar sind.

Vor der Durchführung einer Abdominoplastik sollten die Patienten jedoch bedenken, dass durch den Eingriff die Haut zwar wieder straffer wird, jedoch bleibt im Falle einer Oberbauchstraffung eine relativ große, sichtbare Narbe zurück. Bei der Unterbauchstraffung liegt diese Narbe in der Regel im Bereich der Schambehaarung und kann deshalb gut kaschiert werden. Dabei sollten die Patientinnen vor dem Eingriff mit dem Chirurgen die bevorzugt getragenen Slipform besprechen, um die Schnittlegung so gut wie möglich an die Form der bevorzugten Unterwäsche anzupassen.

Störendes Fett sollte vor einer Bauchdeckenstraffung möglichst durch Sport und gesunde Ernährung beseitigt werden. Eine Bauchdeckenstraffung ist nicht geeignet, um Fett im Bauchbereich zu entfernen und auf diese Weise Übergewicht zu reduzieren. Die Kosten für die Bauchdeckenstraffung, die meist zwischen 4000 und 7000 Euro liegen, müssen die Patienten in der Regel selbst tragen. Die Krankenkassen beteiligen sich aber zum Teil nach einer Antragstellung an den Kosten.


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Letzte Aktualisierung am 05.08.2009.

Ästhetische Chirurgie

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