Die Widerherstellung des Jungfernhäutchens dauert zwischen dreißig und neunzig Minuten und wird ambulant unter Vollnarkose oder Lokalanästhesie durchgeführt. Je nach Klinik und Angebot werden unterschiedliche Techniken zur Rekonstruktion des Hymens angewandt.
Ein Standartverfahren in der Durchführung einer Hymenoplastik existiert nicht. In der Regel stellt der Chirurg jedoch das Jungfernhäutchen aus eigenem Gewebe wieder her, indem er die Reste des Jungfernhäutchens (Hymen) wieder zusammengefügt. Dazu wird in der Regel ein so genantes Radiochirurgiegerät verwendet, das wie eine Art Laserskalpell funktioniert und die Schnitte im bereich des Jungfernhäutchens sehr präzise und blutungsarm ausführen kann.
Für die Operation wird selbst auflösendes Nahtmaterial und Gewebekleber verwendet, sodass die Fäden nicht gezogen werden müssen. Ein stationärer Aufenthalt ist nach der Operation in der Regel nicht notwendig. Manche Ärzte empfehlen, diese Operation erst sieben bis zehn Tage vor der Heirat durchführen zu lassen, da die Wahrscheinlichkeit einer wahrnehmbaren Blutung nach einer "frischen Wiederherstellung" des Hymens größer ist. Erfolgsgarantie gibt's allerdings auch nicht. Denn nicht jede Frau blutet beim ersten Geschlechtsverkehr - auch wenn sie noch nie mit einem Mann geschlafen hat.