Durch die gesetzlichen Regeln wird die Gefahr der Mehrlingsgeburten verringert. Bei der IVF greifen die gesetzlichen Regelungen sehr streng. Hierbei ist vor allem die Anzahl der Wiedereinpflanzung von Eizellen auf drei begrenzt. Dadurch ist die Erfolgswahrscheinlichkeit höher, als wenn nur eine befruchtete Eizelle eingepflanzt wird.
Nicht immer ist das Einsetzen von mehr als einer befruchteten Eizelle sinnvoll. Durch die Begrenzung wird gleichzeitig vermieden, dass viele Frauen mehr als drei Kinder auf einmal bekommen. Diese gesetzliche Regelung gilt nur in Deutschland. In anderen Ländern sieht die Sache wiederum ganz anders aus.
Wie erfolgreich ist die IVF?
Die Schwangerschaftsrate ist in hohem Maße von der zur Sterilität führenden Störung und dem Alter der Frau abhängig. Pro Transfer liegen die Schwangerschaftsraten bei circa 25 Prozent. Man muss damit rechnen, dass etwa 20 Prozent der Schwangerschaften in einer meist frühen Fehlgeburt enden. Die Erfolgsrate der IVF, bei der die Geburt eines gesunden Kindes erfolgt, liegt bei etwa 20 Prozent.
Welche Risiken können auftreten?
- Verletzung von Gefäßen durch die Eizellentnahme.
- Potentielle Gefährdung von Darm und Nerven.
- Ovarielle Überstimulation durch die Hormonbehandlung. Die Eierstöcke vergrößern sich stark, so dass die Eibläschen in der Folge zu viele Hormone produzieren.
- Durch die Überstimulation kann es zu Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Blutgerinnungsstörungen oder Atemnot kommen.
- Erhöhte Gefahr von Eileiterschwangerschaften (circa 5 Prozent).
- Zahl der Drillingsschwangerschaften ist ebenfalls erhöht (circa 3-4 Prozent).
Wer trägt die Kosten für die IVF?
Meist tragen die gesetzlichen Krankenkassen anteilig 50 Prozent der Kosten für die Medikamente und die Therapie. Bleibt der Erfolg aus, zahlen die Kassen 2 weitere Versuche.
Letzte Aktualisierung am 06.08.2009.