Bei der Konisation handelt es sich um einen operativen gynäkologischen Eingriff (= ein Eingriff, der bei der Frau durchgeführt wird), bei dem eine Gewebeprobe aus dem Muttermund (= Portio) entnommen wird. In der Medizin spricht man auch von einer Biopsie, oder einer Probeexzision (excidere (lat.) = herausschneiden).
Eine Konisation wird in der Regel dann vorgenommen, wenn der Verdacht eines Karzinoms (= Krebs) durch eine histologische Untersuchung des entnommenen Gewebematerials bestätigt werden soll. Sie wird ebenfalls durchgeführt, wenn nur eine Dysplasie vermutet wird. Dabei handelt es sich um eine Veränderung der Zellen, was letztendlich die Vorstufe eines Krebses bedeuten kann.
In der Histologie (histos (griechisch)= Gewebe; logos (griechisch)= Wissenschaft) kann das eingesendete Gewebe mikroskopisch beurteilt werden. Somit ist es möglich schon eine krankhafte Veränderung einzelner Zellen festzustellen. Daher ist es verständlich, dass sie für die Frühdiagnose von Tumoren eine wichtige Rolle spielt.