Es gibt verschiedene Methoden die Knochendichte eines Patienten zu bestimmen. Die einzelnen Verfahren unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Kosten, die Ergebnisse, die durch die einzelnen Messungen erzielt werden, sind auch unterschiedlich aussagekräftig. Die meisten Arten der Osteo-Densitometrie beruhen auf dem recht einfachen Prinzip der Abschwächung von Röntgenstrahlen durch den Knochen. Diese Strahlung wird in der Untersuchung durch den Oberschenkel, oder die Lendenwirbelsäule geschickt. Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen. Je dichter nun der Knochen ist, desto mehr wird die Intensität der Röntgenstrahlen im Knochen abgeschwächt. Die Schwächung der Strahlung kann dann gemessen werden. Derzeit wird auch versucht die Knochendichte mit Ultraschallwellen zu messen.
Die möglichen Verfahren die Knochendichte zu messen sind:
Patientinnen, die schwanger sind, sollten ihren Arzt vor der Unersuchung mit Röntgenstrahlen auf jeden Fall darüber informieren. Bei Schwangeren sollten nämlich Röntgenuntersuchungen allgemein vermieden werden, um das Kind nicht zu gefährden. Prinzipiell gilt bei jeder Röntgenuntersuchung, dass es für sie eine sehr sorgfältige Indikationsstellung bedarf. Dies bedeutet unter anderem, dass sich der durchführende Arzt darüber Gedanken machen muss, ob es bei gegebener Problemstellung eine andere, eventuell bessere Untersuchung gibt, die vielleicht weniger Risiken birgt und ein genauso gutes Ergebnis bringt. Dieses Prinzip ist die sogenannte "Rechtfertigende Indikationsstellung", die in der Röntgenverordnung festgeschrieben ist.