Eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssiges Gewebe und Haut im Bauchbereich entfernt werden soll. In Deutschland werden jährlich etwa 10 000 bis 15 000 Bauchdeckenstraffungen durchgeführt, ungefähr 65 Prozent davon bei Plastischen Chirurgen.
Nach einem starken Gewichtsverlust oder nach Schwangerschaften kann sich die Haut oftmals auch durch eine Diät und durch Sport nicht mehr vollständig zurückbilden, sodass überschüssiges Gewebe im Bauchbereich zurückbleibt. Diese überschüssigen Hautlappen können zu Hautproblemen führen. Es kann beispielsweise unter den Hautfalten zu Pilzinfektionen oder durch die andauernde Reibung zu Geschwüren führen. Die überschüssige Haut kann im Rahmen einer Bachdeckenstraffung entfernt werden.
Bei Personen mit starkem Übergewicht kann sich zudem eine so genannte Fettschürze ausbilden. In diesem Fall ist das Bindegewebe unter der Haut gerissen und der Bauch hängt wie eine Schürze herab. Dieser Abriss ist nur Operativ im Rahmen einer Abdominoplastik zu entfernen.