Viele Frauen sind unzufrieden mit ihrer Brust. Bei einer Reihe von Betroffenen führen zu kleine oder zu große Brüste jedoch zu funktionellen und gesundheitlichen Problemen sowie zu einer psychischen und sozialen Beeinträchtigung.
So klagen beispielsweise Frauen mit Makromastie häufig über Rückenschmerzen und Nackenschmerzen, was häufig zu Fehlhaltungen und Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule führt. Nach einer Mammareduktion fühlen sich 80 Prozent der behandelten Frauen bereits direkt nach der Operation erleichtert.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Brustvergrößerung auch ohne Operation zu erzielen. Zu diesen zählen zum einen eine Gewichtszunahme oder eine Einbringung von Hyaluronsäure oder Eigenfett durch eine Unterspritzung. Vor der Injektion anderer Materialien, wie beispielsweise Silikonöl raten Experten jedoch ab.
Im Falle einer Makromastie sind konservative Therapiemaßnahmen jedoch meist wirkungslos. Die Betroffenen leiden häufig unter Rückenschmerzen, BH-Einschnürungen an den Schultern und Fehlhaltungen. Durch physikalische Maßnahmen und Psychotherapie kann das Gewicht der Brust nicht verringert werden, die Symptome der Patientin bessern sich somit kaum.