Workouts für Gesundheit und mehr Sinnenfreude

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Sinnenfrohe Alternativen im Fitness-Studio oder für zu Hause

Sportliche Betätigung ist gut für die Figur und die Gesundheit, und sportliche Menschen haben auch mehr Spaß am Sex. „Sexy Workouts“ statt drögem Training am Gerät sind ein neuer Trend und eine echte Alternative. Sie bringen Seele und Körper nicht nur in den nötigen Schwung, sie machen auch in erotischer Hinsicht empfänglicher, so Marianne Brandon, klinische Psychologin und Sexualtherapeutin in Annapolis, USA.

Zehn Varianten für sinnliches Fitness-Vergnügen stehen zur Auswahl:

Pole Dancing

Die Tanzstange aus dem Nachtclub hält Einzug in Tanzstudios und Fitness-Center. Sexualtherapeutin Brandon empfiehlt Pole Dancing als heilsame Hausaufgabe für Patientinnen mit schwächelnder Libido.
Ein Spaziergang ist ein Anfängerkurs in dieser Disziplin allerdings nicht – um an der Tanzstange zu heißen Rhythmen temperamentvolle Schwünge und Figuren auszuführen, ist ein ordentliches Maß an Muskelkraft notwendig.

Salsa-Unterricht

Tanzen zu mitreißender exotischer Salsa-Musik macht nicht nur Laune, sondern verbrennt auch innerhalb einer halben Stunde 200 Kalorien.
Um das Feuer ordentlich anzufachen, empfehlen sich Tanzstunden mit dem Partner.

Strip Aerobics

Für das neue Ausdauer-Striptease muss man weder aussehen wie Carmen Electra noch sich vollständig entblättern. Dieses Trainingskonzept befasst sich hauptsächlich mit den ästhetischen und erotischen Bewegungsabläufen von Strippern.
Die wachsende Fangemeinde ist begeistert. Wer noch Vorbehalte hat, probiert es zu Hause mit einer DVD aus.

Stuhltanz

oder Chair-Dancing birgt ungeahnte Möglichkeiten des Workouts für stramme Beine und Pobacken. Viele private Tanzstudios bauen die kreisenden Bewegungen in ihre Lektionen für Pole Dance ein. Sexualtherapeutin Brandon empfiehlt, die hier erlernten Techniken dem Partner zu Hause am Valentinstag zu präsentieren.

Bauchtanz

Mittelöstliche Tanzkunst vermittelt vor allem eine fabelhafte Botschaft: Liebe deinen Körper!
Eine Frau hüllt sich dabei in ein glitzerndes Nichts von einem Hüftuch und schüttelt, schwingt und schwenkt zu erregender orientalischer Musik alles was sie hat. Das kostet bis zu 350 Kalorien pro Stunde, bringt Sinnen- und Lebensfreude.

Yoga nackt

Begeisterte des Nackt-Yoga geben an, sie fühlten sich ohne Kleidung noch entspannter und in noch engerem Kontakt zu ihrem Körper.
Viele Yoga-Positonen, einerlei ob mit oder ohne Kleidung ausgeführt, öffnen die Hüften und das Becken. Zusätzlich werden die Beckenbodenmuskeln trainiert, was intensivere Orgasmen fördert.

Zumba

Das kolumbianische Tanzfieber hat sich in Rekordzeit über sechs Kontinente verbreitet. Traditionelle Arobic-Übungen in rasantem Tempo sorgen für Herzrasen, fetzige lateinamerikanische Rhythmen und Hip-Hop-Elemente für zusätzlichen (Hüft)-Schwung.
Neulinge steigen einfach ein und machen mit, so gut sie können. Eine Wettbewerbssituation kommt gar nicht erst auf. Ein Kick für das Selbstvertrauen.

Bollywood Dance

Tanzformen aus den indischen Bollywood-Filmen liegen als erotisierende Fitmacher ebenfalls voll im Trend. Schon eine halbe Stunde davon verbrennt etwa 200 Kalorien. Die ausdrucksvollen Bewegungen erzählen romantische Geschichten, die in Stimmung bringen.
Von den Tanz-Sequenzen zu ansteckend fröhlichen Bhangra-Beats profitieren vor allem die Po-Muskeln.

Luftakrobatik

Diese neue Fitness-Richtung wurde Zirkusakrobaten abgeschaut. Übung tut not, bis man in der Lage ist, sich auf atemberaubend laszive Weise zwischen von der Decke hängenden Textilbändern hindurchzuschlängeln.
Eine Reihe von Privatstudios hat bereits dieses Anti-Schwerkraft-Training in ihr Programm aufgenommen.

Hula-Hoop

ist kein Kinderkram. Das hypnotische Hüftenschwingen rückt vor allem dem Bauchspeck zu Leibe.
Beherrscht man die Grundbewegung, lassen sich verschiedene Bewegungsabläufe gut zu einem schwungvollen 30-minütigen Workout kombinieren. Garantierter Kalorien-Verlust: 250 pro halbe Stunde. Wer sich dabei im Spiegel zusieht, bekommt einfach Freude an seinem Körper, so Brandon, und das führt wiederum zu gesteigertem sinnlichem Vergnügen.

B. Langrehr
Gesundheitsredakteurin

aktualisiert am 29.07.2015
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