Die Anthroposophische Medizin ist eine Alternativheilmethode, die aus der Anthroposophischen Lehre hervorgegangen ist. In dieser Lehre besteht der Mensch aus vier verschiedenen Schichten, die von der Medizin unterschiedlich behandelt werden müssen.
Physischer Leib
Der physische Leib ist der Körper, der sichtbar ist und der mit schulmedizinischen Methoden behandelt werden kann. Dazu gehören sowohl diagnostische Mittel wie beispielsweise CT (Computertomographie) oder MRT (Magnetresonanztomographie), als auch therapeutische Anwendungen (z.B. Medikamente und Operationen).
Ätherleib
Der „Lebensleib" steht häufig im Mittelpunkt der Anthroposophischen Medizin. Er lässt sich am besten mit dem Wort „Vitalität" beschreiben. Nach Meinung der Anthropologen ist er dafür verantwortlich, dass aus toten Dingen wieder Lebendiges hervorgehen kann (Pflanzen aus totem Gewebe). Der Ätherleib bildet im Allgemeinen den Unterschied zwischen einer lebenden Person und einer Leiche.
Astralleib
Der Astralleib wird auch als „Seele" bezeichnet. Ähnlich wie die Psychosomatik geht auch die Anthroposophische Lehre davon aus, dass sich Krankheiten des Geistes auch im Körper manifestieren können.
Ich-Organisation
Dieser Wesenszug unterscheidet die Menschen von den Tieren. Er befähigt den Menschen, Bewusstsein zu entwickeln und zu denken.
Die Anthroposophische Medizin versucht, all diese Teile des menschlichen Wesens zu behandeln, da sich Erkrankungen nicht nur auf den physischen Körper auswirken können.
Letzte Aktualisierung am 10.08.2009.