Die Symptome der Schwangeren im Falle einer Totgeburt können sehr unterschiedlich sein. Meist bemerkt die Betroffene ein Ausbleiben der Kindsbewegungen für mehr als einen Tag oder einen Rückgang der Kindsbewegungen vor dem Tod des Kindes. Werdende Mütter, die nach dem siebten Schwangerschaftsmonat über mehrere Stunden keine Bewegungen des Kindes wahrnehmen können, sollten deshalb schnellstmöglich einen Arzt konsultieren. Die Kindsbewegungen werden in den letzten Wochen vor der Geburt jedoch auch im Normalfall schwächer, weil das Kind in der Gebärmutter kaum noch Platz hat. Schwächer werdende Bewegungen des Kindes müssen somit zunächst kein Grund zur Sorge sein.
Zu den wichtigsten Symptomen, die am Fetus selbst auftreten können, gehören unter anderem so genannte Mazerationen. Dabei handelt es sich um eine Auf- und Erweichung der Haut des Kindes. Mazerationen werden in drei unterschiedliche Grade unterteilt: