Diabetes während der Schwangerschaft

Lesezeit: 1 Min.

Was ist Diabetes während der Schwangerschaft?

Der Diabetes während der Schwangerschaft (Gestationsdiabetes) ist eine Sonderform der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Der Diabetes mellitus (,,honigsüßer Durchfluss", aus dem Griechischen ,,hindurchgehen", ,,hindurchfließen" und lateinisch mellitus ,,honigsüß") ist eine Sammelbezeichnung für eine Reihe chronischer Stoffwechselerkrankungen, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) bei erniedrigter Blutzuckerverfügbarkeit gekennzeichnet sind. Ursache dafür ist das Fehlen oder die verminderte Wirksamkeit des körpereigenen Hormons Insulin, das den Einbau von Glukose in die Körperzellen (besonders die Zellen der Leber, der Muskulatur und des Fettgewebes) steuert.

Der Gestationsdiabetes ist eine Unterform dieser Stoffwechselstörung, die im Rahmen einer Schwangerschaft erstmalig auftritt. In Deutschland betrifft er ungefähr 20.000 bis 40.000 schwangere Frauen. Das sind bis zu fünf Prozent aller Schwangeren. Häufig normalisiert sich der Zuckerstoffwechsel nach der Entbindung wieder von selbst. Die Betroffenen haben jedoch nach der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko, einen manifesten Diabetes mellitus zu entwickeln.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
War dieser Artikel hilfreich?