Als Auslöser einer Blasenmole werden verschiedene Risikofaktoren diskutiert. Dazu zählen vor allem eine hohe Blutkonzentration des Hormons hCG zu Beginn einer Schwangerschaft, eine übergroße Gebärmutter sowie eine bestimmte Form von Zysten innerhalb der Eierstöcke (so genannte Luteinzysten).
Zudem liegt im Falle einer Blasenmole meist eine Befruchtungsstörung der Eizelle vor. Dabei ist innerhalb der Eizelle meist kein intaktes Erbgut vorhanden was eine Entwicklung des Kindes im Mutterleib unmöglich macht. Die Ursache dieser fehlerhaften Befruchtung ist häufig eine so genannte „leere Eizelle" aus den Eierstöcken der Patientin. Das Erbgut dieser Eizelle ist oft unvollständig oder fehlt ganz.
Dadurch degeneriert der kindliche Anteil des Mutterkuchens zu kleinen Bläschen mit einer Größe von etwa 2 Millimeter. Unbehandelt haben diese Bläschen eine Tendenz immer weiter zu wachsen. So kann sich in 2-3 Prozent der Fälle einer Blasenmole eine bösartige Wucherung entwickeln, die als Chorionkarzinom bezeichnet wird.